Drupal als Content-Management-System

Content-Management-Systeme müssen nicht teuer und kompliziert sein. Es gibt auch kostenlose Alternativen, die den Vergleich mit kommerziellen Systemen nicht scheuen müssen.
Wer umfangreichere Websites verwaltet, kennt das Problem: Dutzende von Unterseiten mit integrierten Grafiken und Querverweisen können leicht ins Chaos führen. Da geht ein Link schon mal ins Leere, Grafiken fehlen, und der Text ist die Uraltversion vom letzten Jahr. Das Problem potenziert sich noch einmal, wenn mehrere Autoren an derselben Website arbeiten. Abhilfe leisten professionelle Content- Management-Systeme (CMS), die die Seiteninhalte administrieren und garantieren, dass sie konsistent und fehlerfrei sind.

Die Bearbeitung der Inhalte ist mit einem Standard- Webbrowser oder einem bequemen Editor möglich. Ohne externe Hilfe oder Spezialwissen sind damit auch Kollegen und Mitarbeiter in der Lage, Content einfach und bequem zu bearbeiten. Für kleinere Unternehmen oder Privatanwender sind viele dieser kommerziellen Systeme jedoch preislich überdimensioniert.
Einen Ausweg bieten kostenlose CM-Systeme. Sie brauchen inzwischen den Vergleich mit den teueren kommerziellen Versionen nicht mehr zu scheuen. Und dank mächtiger und kostenloser Scriptsprachen und Datenbanken hat das Angebot an Gratis-Systemen inzwischen gewaltige Dimensionen angenommen. Besonders die Kombination aus der Scriptsprache PHP und der Open-Source-Datenbank MySQL ist beliebt und zieht viele Entwickler an. Gut für den kleinen Anwender: Bei den meisten Webhost-Paketen der Mittelklasse gehören PHP und MySQL zum Lieferumfang. Die Installation und der Betrieb der Open-Source-CM-Systeme bei gängigen Webhostern sind dabei in den meisten Fällen kein Problem.

BETRIEBSVORAUSSETZUNGEN

Bevor man ein CMS auf dem Server des Webhosters installiert, sollte man prüfen, ob die Voraussetzungen dafür überhaupt gegeben sind. Wer sich die Installation nicht zutraut der kann sich so ein CM-System inklusive Webdesign auch von einer Internetagentur aufsetzen lassen. Für die anschließende Pflege und Einbindung von Bildern werden keinerlei Programmierkenntnisse mehr benötigt. Ein Apache-Webserver ist dabei grundsätzlich besser geeignet als andere, da es mit anderen wie dem MSInformation-Server immer wieder Probleme gibt.  Zentrales Auswahlkriterium sollte die möglichst einfache Installation und Administration, die den problemlosen Einstieg ermöglicht, sein.

DRUPAL

Drupal ist ein Modulares System das sehr einfach, schnell und leistungsfähig ist. Drupal bringt alles mit, was für die Verwaltung eines professionellen Webauftritts erforderlich ist. Neben der Darstellung von Inhalten und der Struktur können eine Vielzahl von Features wie Listen, Formulare, Suchfunktionen, Sitemaps und vieles mehr integriert werden. In Deutschland gibt es einige Drupal Agenturen, die sich auf dieses CMS spezialisiert haben. Der große Vorteil von Drupal: Es ist streng modular ausgerichtet. Ein schlankes Kernsystem kann problemlos durch Layouts, Module, Erweiterungen und PlugIns so ausgebaut werden, dass selbst die individuellsten Anforderungen erfüllt werden können. Ein weiterer Vorteil Drupal ist optimal für die Suchmaschinenoptimierung geeignet.