Erfolgreich mit E-Shops

Perfekt verkaufen – Wer Waren oder Dienstleistungen Gewinn bringend via Internet verkaufen will, braucht mehr als ein Shop-System. Erst die richtigen kaufmännischen Rahmenbedingungen machen aus einem Web-Laden ein florierendes Online-Business. Wir sagen Ihnen, auf was Sie achten müssen.

Das Weihnachtsgeschäft hat es wieder einmal gezeigt. Online-Shopping liegt voll im Trend. Mehr als jeder dritte Bundesbürger kauft im Internet ein. Tendenz steigend. Warum also nicht teilnehmen am wiedererstarkten Shop-Boom? Welche Waren im Internet „gut laufen“, ist inzwischen wohl bekannt. Einträgliche Online- Verkaufschancen bieten elektronische Geräte wie Computer, Fernseher oder Haushaltsgeräte. Hinzu kommen Bücher und CDs, Autos und Autozubehör, Tickets und Reisen. Großes Potenzial haben auch Nischenmärkte. So haben beispielsweise Produkte, die nur regional erhältlich sind, im Internet gute Absatzchancen.

Auch Anbietern von sehr speziellen Waren wie beispielsweise themenbezogenen antiquarischen Büchern, Computerprogrammen und Selbstvermarktern stehen die virtuellen Geschäftsmöglichkeiten offen. Der Einstieg ist also kein Problem.

Schwieriger wird es, wenn man mit seinem Shop auch gute Umsätze machen will. Hier gilt ganz klar: Wer im Internet erfolgreich verkaufen will, muss vor allem ein entsprechendes Umfeld, eine professionelle E-Business-Infrastruktur schaffen. Dazu gehört, dass bestimmte gesetzliche Auflagen umgesetzt werden, dass für Logistik, Inkasso und Kundenservice gesorgt ist, und dass mit entsprechenden Marketing-Maßnahmen Umsatz generiert wird. Kurzum: Der kaufmännische Rahmen muss passen.

Kaufen oder mieten? Zunächst aber geht es um die Basics. Grundlage des Online-Geschäfts ist ein virtuelles Verkaufssystem. Dies lässt sich kaufen oder mieten – die erste Grundsatzfrage, über die entschieden werden muss. Beim Kauf eines Shop-Systems erwirbt der künftige Shop-Betreiber eine Software in Form einer Box mit CD und Handbüchern oder als Programm-Download aus dem Internet. Das System wird auf dem lokalen PC installiert und gepflegt. Der fertig gestellte Shop wird dann per FTP auf den eigenen Server oder – was die Regel ist – den Server des Webspace- Providers übertragen und dort betrieben. Kauf-Shops haben den Vorteil, dass sich Pflege und Design in Ruhe offline auf dem lokalen Rechner durchführen lassen. Zudem können Programme wie Tabellenkalkulation oder Warenwirtschaftssystem leicht eingebunden werden. Außerdem ist der Shop-Betreiber mit solch einer Lösung an keine Restriktionen seitens eines Shop-Vermieters gebunden und völlig unabhängig. Miet-Shops sind besonders für Einsteiger eine attraktive Alternative. Der Webhost-Kunde mietet das Shop- Programm gegen eine monatliche Gebühr beim Hoster, auf dessen Servern es läuft. Konfigurieren und pflegen lässt sich die Software online über ein Webinterface. Die Vorteile von Miet-Shops: Shop und Webspace kommen aus einer Hand und sind optimal aufeinander abgestimmt. Erforderliche Updates nimmt der Webhoster automatisch vor, der Mieter braucht sich darum nicht zu kümmern. Probleme mit einer Client-Software sind hinfällig, da die Wartung einfach online über das Interface erfolgt. Die Quintessenz: Wer in erster Linie Wert legt auf Flexibilität und die Einbindung von zusätzlichen Programmen, sollte zu einem Kauf- Shop greifen. Wer es möglichst einfach und „alles aus einer Hand“ haben will, fährt mit einem Miet-System besser.

Professionelle Präsentation Egal, ob die Entscheidung für einen Kauf- oder einen Miet-Shop ausgefallen ist: In jedem Fall muss das Shop-System im nächsten Schritt designt, konfiguriert und mit Daten gefüllt werden. Für das Design bieten Shop-Systeme mehr oder weniger umfangreiche Vorlagen, die unverändert übernommen oder an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können. Zur Shop-Konfiguration gehören Standard-Parameter wie Firmenanschrift, Steuernummer, Handelsregistereintragungen sowie Mehrwertsteuerhöhe, Preisauszeichnungen und Währungen. Anschließend kann der Händler den Shop mit Inhalten füllen und seine Waren anbieten.